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VdK kritisiert Einsparungen im Sozialbereich
Ffm, 26.07.2010; In einer Pressemitteilung vom 21.07.2010 kritisiert die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, die Einsparungen bei Langzeitarbeitslosen.
In der aktuellen Ausgabe der VdK-Zeitung, mit einer Auflage von 1,3 Millionen Exemplaren, reagiert der Sozialverband mit Unverständnis und scharfer Kritik auf die Sparbeschlüsse der Bundesregierung. Frau Mascher bezeichnet es als völlig verfehlt, bei denen den Rotstift anzusetzen, die von Armut bedroht sind. Im Einzelnen richtet sich die Kritik gegen folgende Kürzungen:

· Die Streichung des Übergangsgeldes (Die Abfederung des Übergangs von ALG I nach ALG II fällt weg).
· Die Abschaffung des symbolischen Rentenversicherungsbeitrags in Höhe von monatlich 2,09 Euro (Nach Ansicht des VdK droht Altersarmut).
· Die Umwandlung von Pflicht- in Ermessensleistungen.
· Der Wegfall des Elterngeldes in Höhe von 300 Euro für Hartz-IV-Familien und alleinerziehende Mütter.
· Der in 2008 eingeführte Zuschuss zu den Heizkosten für Wohngeldempfänger.

Der VdK spricht von sozialer Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich, angesichts eines Spitzensteuersatzes von aktuell 42 Prozent. In den 90 er Jahren lag dieser noch bei 53 Prozent. Nach einem Artikel des VdK dürfte die Rettung der Banken, die Verursacher der Krise sind, nicht durch Einsparungen bei den sozial Benachteiligten finanziert werden.
(bj)

Letzte Aktualisierung: Dienstag, 27. Juli 2010

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